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Aktuelle News
Aktuelle Ausgabe: FUNKAMATEUR 2/2023
20-01-2023
unter anderem mit folgenden Beiträgen:

– Der Yaesu FT-710 AESS in der Praxis
– Guadeloupe, TO2DL - DXpedition in die französische Karibik
– Electronica 2022 - mehr Funkmesse als erwartet
– Breitbandiges Leistungsmessgerät mit integriertem Lastwiderstand
– Schrift- und Balkendarstellung auf einem Farbgrafikdisplay
– Solarpanel-Simulator für Tests und Experimente
– Breitband-Antennenverteiler für bis zu zehn Empfänger
– Lichtschalter mit Personenzähler und Helligkeitssensor
– Neues Konzept für breitbandige Groundplane-Antennen
– 50-W-Linearendstufe für das 2-m-Band mit Doppel-LDMOSFET
– Neue Erkenntnisse über Zweidrahtleitungen usw.

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Unser aller Projekt

Die nahe der Antarktis gelegene unbewohnte Insel Bouvet, Präfix 3Y, ist einer der einsamsten und unzugänglichsten Orte der Welt. Wenn diese Ausgabe des FUNKAMATEUR erscheint, befindet sich das Team einer großen internationalen DXpedition per Schiff auf dem Weg dorthin; Rufzeichen 3Y0J. Mehrere Vorhaben, die fast vollständig von Eis überzogene Insel auf den Amateurfunkbändern zu aktivieren, waren in den vergangenen Jahren im letzten Moment gescheitert – teils bereits in Sichtweite zum Ziel.

Bouvet gehört hierzulande zu den Top 3 auf der Liste der von den DXern meistgesuchten DXCC-Gebiete. Vorausgesetzt, dem Team gelingt die schwierige Landung auf Bouvet, werden daher die zu erwartenden immensen Pile-ups die Kurzwellenbänder für die Dauer der DXpedition regelrecht zum Kochen bringen. Es besteht aber kein Zweifel daran, dass die Bouvet-Fahrer, allesamt sehr erfahrene DXer und DXpeditionäre, jederzeit Herr der Lage sein werden – zumindest auf den Bändern. Die Hoffnung besteht, dass auch die Landung auf der Insel sowie der knapp dreiwöchige Aufenthalt dort weit­gehend wie geplant verlaufen und die jahrelangen gründlichen Vorbereitungen die erhofften Resultate bringen.

Ein Projekt wie dieses ist auch ein finanzielles Abenteuer. Jeder Teilnehmer der DXpedition hat zur Finanzierung des Gesamtbudgets in Höhe von 715000 US-$ aus eigenen Mitteln den Gegenwert eines Kleinwagens beigetragen. Hinzu kommen finanzielle Zuwendungen durch DX-Stiftungen, darunter die German DX Foundation. Aus den Jahresbeiträgen der Mitglieder werden nach sorg­fältig festgelegten Richtlinien ausgewählte DXpeditionen unterstützt. Neben individuellen Spenden direkt an die DXpedition beteiligen sich auf dem Weg über die DX-Stiftungen also zahlreiche weitere Funkamateure und ermöglichen dadurch erst deren Durchführung.

3Y0J ist auch dadurch weitaus mehr als die DXpedition eines internationalen Teams wagemutiger Funkamateure, es ist unser aller Projekt. Bleibt zu hoffen, dass sich die große Mehrheit der DXer in den Pile-ups daran erinnert und sich entsprechend fair verhält; es gilt der DX Code of Conduct. Mit guter Betriebstechnik, wozu ein sorgfältiges Beobachten der Pile-ups gehört, werden es auch viele 100-W-Stationen ins Log von 3Y0J schaffen. Die zu erwartenden guten Ausbreitungsbedingungen insbesondere auf den hohen Bändern der Kurzwelle helfen uns dabei. Mithilfe von Pilotstationen in den wichtigsten Zielgebieten werden die Signale von 3Y0J voraussichtlich weltweit gut auf­zunehmen sein.

Während ich diese Zeilen am Vormittag des 12.1. schreibe, befindet sich das Team der Bouvet-DXpedition an Bord eines Flugzeugs der Royal Air Force von Großbritannien zu den Falklandinseln. Nach einem Tankstopp auf den Kapverden ist die Ankunft des Fluges RR2300 auf dem Flughafen Mount Pleasant nahe der Inselhauptstadt Stanley gegen 1700 UTC des Tages geplant. Im dortigen Hafen geht das Team nach dem Verladen der Ausrüstung an Bord der polartauglichen Segelyacht "Marama", bevor die Überfahrt nach Bouvet beginnt. Möglicherweise ist man während dieser Zeit bereits maritim mobil aktiv.

Die Ankunft auf der Insel ist um den 26.1. geplant, abhängig von den Wetterbedingungen. Nach der Landung und dem Aufbau der Stationen folgt mindestens drei Wochen lang rund um die Uhr Funkbetrieb unter 3Y0J.

Die Redaktion FUNKAMATEUR wünscht dem Team 3Y0J eine erfolgreiche DXpedition und eine gesunde Heimkehr.

Harald Kuhl, DL1AX

 

 


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