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Welches ist das “richtige” Netzgerät für mich?
11-11-2021
Welches ist das “richtige” Netzgerät für mich? Zuerst ein wenig Theorie und einige Tipps aus der Praxis

Der Funkamateur oder CB Funker stellt nicht zwingend dieselben Anforderungen an ein Netzgerät wie der Elektronikbastler oder der Modellbauer. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal eines Netzgerätes ist für uns  Funkamateure oder CB Funker, dass es keine Empfangsstörungen in unseren Funkempfängern verursacht. Grundsätzlich erfüllen alle Geräte auf dieser Seite diese Anforderung perfekt oder zumindest sehr gut.

Konventionelle Netzgeräte – Gross und schwer, aber robust und störungsfrei

Garantiert störungsfrei arbeiten dabei konventionelle Netzgeräte, die die Netzspannung von 230V mittels herkömmlichem Trafo auf eine niedrigere Spannung um 15V heruntertransformieren und sie mittels Siebkondensatoren und Halbleiter i.d.R. auf 13.8V stabilisieren. Zu dieser Gruppe der Netzgeräte zählen das MICROSET PT135 und die GSV-Netzgeräte von DIAMOND. Durch den Einsatz relativ grosser Transformatoren sind solche konventionelle Netzgeräte relativ gross und schwer, was aber beim Betrieb an einer Feststation ein sekundärer Punkt sein dürfte. Abhängig von der Belastung entwickeln Netzgeräte unterschiedlich viel Wärme, die abtransportiert werden muss, um eine Überhitzung von Bauteilen zu vermeiden und zuverlässigen Betrieb über eine lange Zeitdauer zu gewährleisten – beim GSV-3000 beispielsweise erfolgt diese Kühlung durch einen Ventilator, der bei diesem Gerät unabhängig von der Belastung eingeschaltet ist und relativ moderate Geräusche produziert, aber nicht ganz geräuschlos läuft.

 

Für denjenigen, der viel Zeit in seinem Shack verbringt, wirkt selbst die geringe Geräuschentwicklung des GSV-3000 störend, was z.B. bei mir selber (René, HB9NBG) der Fall ist, weil ich täglich 12 Stunden Zeit in meinem Büro mit integriertem Demoshack verbringe. Mein persönlicher Favorit ist deshalb das MICROSET PT135, das mit passiver Kühlung über grosse Kühlrippen auskommt und deshalb ohne Lüfter und völlig geräuschlos funktioniert. Wir versorgen mit dem PT135 sämtliche Geräte in unserem Demoshack mit 13.5V – die gesamte Shack-Einrichtung zieht dabei alleine im RX-Betrieb über 10A Dauerstrom über eine Zeit von jeweils ca. 12 Stunden pro Tag und liefert auch problemlos bis 25A oder 30A, wenn wir hier auf Sendung gehen.

 

Schaltnetzteile – Kompakt, leicht und leistungsstark

Kompakte Netzgeräte mit Spitzenströmen bis 30A oder mehr arbeiten in Schaltnetzteil-Technik; einfach gesagt wird die Netzspannung von 230V in solchen Geräten direkt über eine einzige Diode oder über einen Brückengleichrichter gleichgerichtet und rudimentär mit einem grossen Sieb-Elko geglättet. Die daraus resultierende Gleichspannung fliesst über die Wicklung eines kleinen Trafos (Primärwicklung) zu einem Transistor gegen Masse (sehr vereinfachte Erklärung) – dieser Transistor wiederum wird getastet; d.h. er sperrt – lässt durch – sperrt – lässt durch, usw… Bei dem Schaltvorgang fliesst Strom – fliesst kein Strom – fliesst Strom, usw, wodurch quasi ein Wechselstrom durch die Primärwicklung entsteht und dadurch sekundärseitig Spannung induziert wird. Diese hochfrequente Wechselspannung an der Sekundärwicklung des Trafos wird abgegriffen und danach gleichgerichtet, gesiebt und stabilisiert – die DC-Ausgangsspannung ensteht. Die Taktfrequenz dieser Tastung im kHz-Bereich erfordert deutlich kleinere Trafos, als sie für die möglichst verlustarme Transformation einer 50Hz-Wechselspannung benötigt werden. Deshalb können Schaltnetzteile deutlich kompakter und leichter realisiert werden als konventionelle Netzgeräte. Aber Achtung – die Kompaktheit und das leichte Gewicht haben eine Kehrseite: Schaltnetzteile haben das Potenzial QRM in Form von ungewollter HF-Strahlung zu produzieren! Hochwertige Schaltnetzteile zeichnen sich deshalb aus durch eine sehr gute Unterdrückung von Oberwellen der Taktfrequenz. Bei den hier beschriebenen Schaltnetzteilen wie dem GZV-4000, dem SS-30DV, dem SPS-30DM, dem PSU-1128 und PSU-1250 und beim KX33 sind Massnahmen zur guten Störunterdrückung realisiert, und alle diese Netzgeräte eignen sich sehr gut auch in “HF-sensibler Umgebung”. Die Physik kann natürlich auch mit Schaltnetzteilen nicht überlistet werden; d.h. beim Fliessen von grösseren Strömen entsteht Wärme, die zu Gunsten einer kompakten Bauweise bei diesen Netzgeräte-Typen mit Lüftern abgeführt wird – die Drehzahl der Lüfter ist hier i.d.R. abhängig von der Wärmeentwicklung, also von der aktuellen Belastung. Schaltnetzteile arbeiten deshalb nicht geräuschlos, aber die Lüfter werkeln hier i.d.R. recht moderat. Unser meistverkauftes Schaltnetzteil ist das SS-30DV von PowerWerx.

Weitere Informationen gibt es hier bei HB9NBG - Lutz Electronics

Danke an HB9NBG für den auführlichen Bericht.


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